InvoMaster

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Anbieter: InvoMaster – Alexander Zimmermann, Altenbergring 42, 97999 Igersheim. E-Mail & Telefon werden zum Schutz vor automatisiertem Auslesen per Klick angezeigt.

1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen InvoMaster, Inhaber Alexander Zimmermann, und Kunden über die Nutzung der Software „InvoMaster“, der dazugehörigen Module, digitalen Dienste, Abonnements und ergänzenden Leistungen.

Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt wurde.

2. Vertragsgegenstand
InvoMaster ist eine webbasierte Softwarelösung zur Erstellung, Verwaltung und Organisation geschäftlicher Vorgänge. Dazu gehören insbesondere Kundenverwaltung, Angebote, Rechnungen, Belege, Mahnungen, Stammdaten, Lager, Kommunikation, Auswertungen und weitere optionale Module.

Der konkrete Leistungsumfang richtet sich nach dem jeweils gebuchten Paket, den freigeschalteten Modulen und den im Bestellprozess angezeigten Leistungsmerkmalen.

Die Software wird als Online-Dienst bereitgestellt. Eine Überlassung des Quellcodes, eine dauerhafte Übertragung der Software oder eine Installation auf Systemen des Kunden erfolgt nicht, sofern dies nicht ausdrücklich gesondert vereinbart wurde.

3. Vertragsschluss
Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde ein Paket, eine Laufzeit und eine Zahlungsart auswählt, die erforderlichen Angaben macht, die rechtlichen Bedingungen akzeptiert und den Bestellvorgang abschließt.

Der Anbieter bestätigt den Vertragsschluss elektronisch, zum Beispiel per E-Mail oder durch Freischaltung des Kundenkontos. Die ausgewählten Vertragsdaten, insbesondere Paket, Laufzeit, Preis und Zahlungsart, werden im Bestellprozess angezeigt.

4. Pakete und Module
InvoMaster besteht aus einem Grundsystem und verschiedenen Modulen. Der Kunde kann je nach Angebot ein Paket buchen, in dem bestimmte Module enthalten sind, oder zusätzliche Module hinzubuchen.

Nicht gebuchte oder nicht freigeschaltete Module sind nicht Bestandteil des jeweiligen Vertrages.

Der Anbieter kann die Software technisch weiterentwickeln, Funktionen verbessern, Sicherheitsmaßnahmen ergänzen und bestehende Abläufe optimieren, sofern der vertraglich vereinbarte Kernnutzen nicht wesentlich beeinträchtigt wird.

5. Laufzeit 12 Monate
Bei Auswahl einer Laufzeit von 12 Monaten beträgt die Mindestvertragslaufzeit 12 Monate. Die Abrechnung erfolgt, sofern nicht anders angegeben, monatlich im Voraus.

Nach Ablauf der Mindestlaufzeit läuft der Vertrag auf unbestimmte Zeit weiter und kann mit einer Frist von 1 Monat gekündigt werden.

6. Laufzeit 24 Monate
Bei Auswahl einer Laufzeit von 24 Monaten beträgt die Mindestvertragslaufzeit 24 Monate. Für die längere Laufzeit kann ein vergünstigter Preis oder ein Laufzeitrabatt gewährt werden. Der konkrete Preis wird im Bestellprozess angezeigt.

Die Abrechnung erfolgt, sofern nicht anders angegeben, monatlich im Voraus. Nach Ablauf der Mindestlaufzeit läuft der Vertrag auf unbestimmte Zeit weiter und kann mit einer Frist von 1 Monat gekündigt werden.

7. Preise und Abrechnung
Die Preise richten sich nach dem ausgewählten Paket, den gebuchten Modulen, der Laufzeit und den im Bestellprozess angezeigten Konditionen.

Rechnungen werden digital erstellt und dem Kunden im Kundencenter bereitgestellt und/oder per E-Mail zugesendet. Der Kunde ist verpflichtet, seine Rechnungs- und Kontaktdaten aktuell zu halten.

Ob Preise inklusive oder zuzüglich Umsatzsteuer ausgewiesen werden, ergibt sich aus der jeweiligen Preisangabe im Bestellprozess.

8. Zahlungsarten
Die verfügbaren Zahlungsarten werden im Bestellprozess angezeigt. Je nach Auswahl können insbesondere PayPal, SEPA-Lastschrift, Banküberweisung oder weitere im Bestellprozess angezeigte Zahlungsarten genutzt werden.

Ein Anspruch auf eine bestimmte Zahlungsart besteht nicht. Der Anbieter kann Zahlungsarten aus technischen, organisatorischen oder sicherheitsrelevanten Gründen einschränken.

9. Zahlungsverzug
Gerät der Kunde mit Zahlungen in Verzug, kann der Anbieter Zahlungserinnerungen und Mahnungen versenden.

Bleibt eine fällige Zahlung trotz Mahnung und angemessener Frist offen, kann der Anbieter den Zugang zur Software vorübergehend einschränken oder sperren. Die Pflicht zur Zahlung bereits entstandener Entgelte bleibt bestehen.

10. Kündigung
Die Kündigung kann in Textform, zum Beispiel per E-Mail, oder über eine im System bereitgestellte Kündigungsfunktion erfolgen.

Für die Einhaltung der Kündigungsfrist ist der Zugang der Kündigung beim Anbieter maßgeblich.

Soweit der Vertrag online abgeschlossen werden kann und der Kunde Verbraucher ist, wird eine elektronische Kündigungsmöglichkeit bereitgestellt.

11. Zugang nach Vertragsende
Nach Vertragsende kann der Zugang zur Software deaktiviert werden. Der Kunde sollte vor Vertragsende verfügbare Export-, Download- oder Sicherungsfunktionen nutzen, um benötigte Daten zu sichern.

Gesetzliche Aufbewahrungspflichten bleiben unberührt. Daten können nach Vertragsende nach Ablauf gesetzlicher, technischer oder vertraglicher Fristen gelöscht werden.

12. Nutzerkonto und Zugangsdaten
Der Kunde ist verpflichtet, seine Zugangsdaten vertraulich zu behandeln und vor dem Zugriff Dritter zu schützen.

Der Zugang ist grundsätzlich für den registrierten Betrieb oder die registrierte Firma bestimmt. Eine Weitergabe an unberechtigte Dritte ist nicht gestattet.

Bei Verdacht auf Missbrauch, unbefugte Nutzung oder Verlust von Zugangsdaten muss der Kunde den Anbieter unverzüglich informieren und, soweit möglich, das Passwort ändern.

13. Nutzungsrechte
Der Kunde erhält für die Vertragslaufzeit ein einfaches, nicht übertragbares, nicht ausschließliches Recht zur Nutzung der Software im vereinbarten Umfang.

Eine Vervielfältigung, Weitergabe, Vermietung, Unterlizenzierung, Dekompilierung, Manipulation oder Umgehung technischer Schutzmechanismen ist untersagt, soweit dies nicht gesetzlich zwingend erlaubt ist.

14. Pflichten des Kunden
Der Kunde ist für die Richtigkeit der von ihm eingegebenen Daten verantwortlich. Dies gilt insbesondere für Kundenstammdaten, Rechnungsdaten, steuerliche Angaben, Preise, Zahlungsbedingungen, Rechtstexte und Beleginhalte.

Der Kunde ist verpflichtet, vor Verwendung von Belegen, Rechnungen, Angeboten, Mahnungen und sonstigen Dokumenten zu prüfen, ob diese inhaltlich, steuerlich und rechtlich korrekt sind.

Der Anbieter stellt technische Funktionen bereit, übernimmt jedoch keine Steuerberatung, Rechtsberatung oder Prüfung der vom Kunden erstellten Inhalte.

15. Verfügbarkeit, Wartung und technische Änderungen
Der Anbieter betreibt InvoMaster mit angemessener technischer Sorgfalt. Wartungsarbeiten, Updates, Sicherheitsmaßnahmen, Störungen, Serverprobleme oder externe Einflüsse können zu vorübergehenden Einschränkungen führen.

Der Anbieter ist berechtigt, Wartungen durchzuführen, Sicherheitsupdates einzuspielen und technische Änderungen vorzunehmen, sofern der vertraglich vereinbarte Kernnutzen nicht wesentlich beeinträchtigt wird.

16. Support und Kommunikation
Support erfolgt grundsätzlich über die im System vorgesehenen Kommunikationswege, insbesondere Supportmeldungen, Tickets, Chatfunktionen, E-Mail oder andere vom Anbieter bereitgestellte Kanäle.

Ein Anspruch auf telefonischen Support besteht nur, wenn dieser ausdrücklich vereinbart wurde.

Der Anbieter kann Supportanfragen dokumentieren, um Fehler zu analysieren, Vorgänge nachvollziehbar zu bearbeiten und die Software weiterzuentwickeln.

17. Änderungen von Paketen und Modulen
Ein Wechsel in ein höherwertiges Paket oder die Buchung zusätzlicher Module kann während der Vertragslaufzeit möglich sein.

Ein Wechsel in ein niedrigeres Paket oder die Entfernung einzelner Module ist grundsätzlich zum Ende der jeweiligen Mindestlaufzeit oder zum nächstmöglichen Kündigungstermin möglich, sofern im Bestellprozess oder in einer individuellen Vereinbarung nichts anderes geregelt ist.

18. Preisänderungen
Preisänderungen gelten nur für zukünftige Abrechnungszeiträume. Der Anbieter informiert den Kunden rechtzeitig über wesentliche Preisänderungen.

Führt eine Preisänderung zu einer wesentlichen wirtschaftlichen Verschlechterung für den Kunden, kann dem Kunden ein Sonderkündigungsrecht zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Preisänderung eingeräumt werden.

19. Datensicherung
Der Anbieter kann im Rahmen des Betriebs technische Sicherungen durchführen. Diese ersetzen jedoch keine eigene Prüfung und Verantwortlichkeit des Kunden für seine geschäftlichen Daten.

Soweit dem Kunden Export-, Download- oder Backupfunktionen zur Verfügung stehen, ist der Kunde verpflichtet, diese in angemessenen Abständen eigenverantwortlich zu nutzen.

20. Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit, Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften.

Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

Eine Haftung für fehlerhafte Eingaben des Kunden, rechtlich oder steuerlich unzutreffende Nutzung der Software, nicht geprüfte Beleginhalte, externe Dienste, Serverausfälle außerhalb des Verantwortungsbereichs oder Datenverlust ohne angemessene Sicherung ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

21. Datenschutz
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt nach Maßgabe der Datenschutzerklärung.

Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass er personenbezogene Daten seiner eigenen Kunden, Mitarbeiter oder Geschäftspartner nur rechtmäßig in InvoMaster verarbeitet.

Soweit erforderlich, wird für die Nutzung der Software eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung bereitgestellt oder abgeschlossen.

22. Widerrufsrecht
Für Verbraucher gilt die Widerrufsbelehrung.

Unternehmer, Selbstständige, Freiberufler und Firmen, die den Vertrag für ihre gewerbliche oder selbstständige berufliche Tätigkeit abschließen, haben kein gesetzliches Verbraucher-Widerrufsrecht.

23. Außerordentliche Kündigung
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

Ein wichtiger Grund kann insbesondere vorliegen bei schwerem Missbrauch der Software, unbefugter Weitergabe von Zugangsdaten, erheblichen Zahlungsrückständen, rechtswidriger Nutzung oder schwerwiegenden Verstößen gegen vertragliche Pflichten.

24. Änderungen dieser AGB
Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft anpassen, wenn sachliche Gründe vorliegen, insbesondere Gesetzesänderungen, technische Weiterentwicklungen, neue Funktionen, Änderungen des Leistungsumfangs oder organisatorische Anpassungen.

Wesentliche Änderungen werden dem Kunden rechtzeitig mitgeteilt. Besteht für den Kunden durch die Änderung eine wesentliche Verschlechterung, kann ihm ein Sonderkündigungsrecht eingeräumt werden.

25. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

Erfüllungsort und Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Anbieters.

Stand: 08/2026